Hallo ihr Lieben,

Fireschool in Disentis

Es geht bald los! Wir stecken mitten in den Vorbereitungen, denn Ostern steht gleich vor der Tür und damit unser absolut unschlagbares Ostercamp, die Fireschool. Wir werden wieder einen spannenden Mix an verschiedensten Menschen dabei haben, Junge, Ältere, aus den unterschiedlichsten Lebenslagen. Wir haben immer eine einzige Regel im Camp: Verurteile niemanden. Denn wir wissen nicht, wo jeder steht und wo Gott gerade mit ihm oder ihr am Arbeiten ist. Diese eine Regel gibt unglaublich viel Freiheit, eine spürbare Annahme. Ja, du darfst so kommen, wie du bist! Und dies fünf Tage lang zu erleben, öffnet die Campler für Gottes Wirken. Denn sie dürfen so sein, wie sie sind, und wir überlassen es Gott, zu seiner Zeit in seiner einzigartigen Weise zu den einzelnen Camplern zu reden und sie zu verändern.

Jedes Jahr staune ich aufs Neue, dass diese eine Regel tatsächlich funktioniert und die Voraussetzung schafft, dass Großes geschieht. Denn wir sind doch alle auf dem Weg, wir haben alle Dinge in unserem Leben, wo noch viel Handlungsbedarf von Gott da ist. Und wenn wir das Verurteilen und Richten und uns mit dem andern vergleichen und Moralisieren für einmal weglassen – ganze fünf Tage lang! – ist es erstaunlich, was Gott alles beginnt zu tun, in uns selber und in allen andern auch! Diese eine befreiende Regel hat Demetri damals 2006 im ersten Camp eingeführt, und ich hab sie beibehalten, weil ich mit eigenen Augen gesehen habe, was daraus für Segen fliesst.
Ich bin sowas von gespannt auf dieses Camp! Ich bin sowas von gespannt, was Gott tun wird! Und ich höre jetzt schon meine „WOW!!!“s am Montagmittag, wenn Campler davon Zeugnis geben werden, was Gott in diesen fünf Tagen in ihnen getan hat!

Du hast Ostern noch nicht verplant? Hey, komm in die Fireschool! Wenn es finanzielle Gründe hat, dass du dich nicht angemeldet hast, bitte melde dich bei uns und wir schauen, wie wir dir entgegenkommen können. Wir finden einen Weg! Es wäre so toll, du könntest dabei sein und mit uns diese Tage in Gottes Gegenwart eintauchen! Natürlich wird es auch viel Spass geben, super Klassen, super Teacher, Gemeinschaft, einfach eine obergeniale Zeit, und das in den wunderschönen Schweizer Bergen! Also: Jetzt anmelden! Und wenn du nicht kommst, darf ich dich bitten für uns zu beten? Dass Gott mächtig wirkt?! OH YEAH, ich danke dir! Das wird der Hammer!

Fireschool über Ostern: 18.-22. April in Disentis, Alle Infos dazu findest du auf: www.openarms.ch/fireschool

Wohnfamilie Destiny

Es geht bald los! Auch bei der Wohnfamilie Destiny stecken wir mitten in den letzten Vorbereitungen. Am 1. April ziehen zwei junge Menschen in unsere erste WG in Bäretswil, betreut von Mica, meiner rechten Hand und eidgenössisch diplomierten Sozialbegleiterin. Das Projekt ist ihr „Baby“, sie hat es initiiert, durchdacht, aufgebaut und wird es auch leiten und betreuen. Sie ist schon ganz aufgeregt und legt sich voll ins Zeug. Am besten lasse ich sie die Wohnfamilie Destiny selbst vorstellen:

Die Wohnfamilie Destiny ist die erste Wohnform unter der Leitung und somit auch dem Berufsbild und Grundsätzen einer ausgebildeten, diplomierten Sozialbegleiterin. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit mit all den vielen Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft an junge Menschen, fehlt es ihnen oft an Möglichkeiten, sich zu entfalten.

Deswegen erschaffen wir eine neue Wohnform, basierend auf einer Familienstruktur. Es ist mir ein Anliegen, den Bewohnern Zeit zu geben, um den eigenen Weg zu finden, eigene Visionen zu entwickeln, sich mit den eigenen Werten auseinanderzusetzen. Wir möchten die Möglichkeit geben, eigene Entscheidungen treffen zu dürfen, lernen, Verantwortung zu übernehmen und Schritte für Schritt in Richtung Selbständigkeit zu gehen. Dabei leben wir eine Kultur, in der auch Fehler gemacht werden dürfen und wir den Menschen als Ganzes, mit allen Ressourcen oder Schwächen wertschätzen und ein liebevolles familiäres Zuhause bieten. Jeder Mensch braucht ein konstantes, vertrauensvolles Umfeld, in dem er sich fallen lassen kann. Besonders für junge Menschen ist es von Bedeutung, Bezugspersonen zu haben, bei denen sie sich nicht beweisen müssen, sondern bedingungslose Annahme erleben dürfen.

Zudem ist es uns ein wichtiges Anliegen, Ressourcen in jedem Einzelnen zu fördern, Selbst- und Sozialkompetenzen zu stärken, Umgang mit Konflikten und Krisen zu erlernen, sowie einen persönlichen Weg zu finden mit schwierigen Alltagssituationen, Stress oder kritischen Lebensereignissen umzugehen.

Infofilm hier klicken.

Angola

Ich staune immer wieder über die Straßenkinderarbeit in Luanda, Angola. Es ist so wundervoll, wie sich das Team Nova Chance dort einsetzt und wirklich einen Unterschied im Leben so vieler Kinder macht! Im Straßenkinderheim, das Open Arms gemietet hat, leben nun bereits 4 Jungs, und wenn man sie strahlend und gut gekleidet auf den Fotos sieht, würde man nie glauben, dass diese Kids noch vor wenigen Monaten auf der Straße gelebt haben! Sie gehen auch bereits zur Schule, was ein weiterer Meilenstein ist und in Angola absolut keine Selbstverständlichkeit! Die wenigsten haben die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Aber die Jungs von Nova Chance haben diese Chance bekommen.

Manchmal, wenn das Team auf die Straße zu den Straßenkindern geht, nehmen sie die 4 Jungs mit. Und die Kids von der Straße trauen ihren Augen nicht, wie sie sich verändert haben. Die 4 Jungs selber erklären ihren alten Freunden, sie könnten ihr Leben ändern, sie müssten nur wollen. Aber das Team wählt auch sehr sorgfältig aus, denn viele sind so stark auf Drogen, dass sie es keinen Tag im Heim aushalten würden.

Meine Nichte wird diesen Sommer einen dreimonatigen Einsatz bei Nova Chance Angola machen, als Praktikum für ihr Theologiestudium. Und ich und ein kleines Team werden im Juli ebenfalls hinfliegen, um zu sehen, wie sich die Arbeit entwickelt. Wir hätten noch ein paar Plätze frei, falls jemand mitkommen möchte! Wir fliegen am 13. Juli los und kommen am 21. Juli zurück nach Zürich. Es ist nicht ganz billig mit dem Flug, aber es ist eine absolut einmalige Chance, etwas, was man nicht einfach so zu sehen bekommt. Etwas, das dein Leben radikal verändern kann.

Danke für alle Unterstützung

Vor ein paar Tagen schrieb jemand unter einen Post von mir: Ich habe im Heim und im Gefängnis viele Ihrer Bücher gelesen. Sie haben mir oft Kraft gegeben. Danke, Frau Kofmehl.

Diese beiden Sätze haben mir soviel Mut gegeben, weiterzumachen, mit den Büchern, aber auch mit allen andern Diensten. Es gibt nichts Schöneres, als zu wissen, dass das, was ich tue und das was wir gemeinsam bei Open Arms tun, Früchte trägt. Dass Samen aufgehen, dass Menschen neue Hoffnung finden. Im Heim und im Gefängnis, ist das nicht krass?

Und darum, genau darum braucht es Menschen wie dich, die bereit sind, unsere Arbeit auch im Gebet und finanziell zu unterstützen und zu tragen. Denn Fakt ist, dass wir es alleine nicht tun können. Es braucht dich! Ich danke dir für alles, was du schon gegeben hast. Und ich möchte dich bitten, dies auch in Zukunft zu tun, oder vielleicht zum ersten Mal, und vielleicht sogar als monatliche Spende. Denn diese Arbeit wird ausschliesslich durch Spenden finanziert. Jede noch so kleine Spende zählt und trägt dazu bei, dass Menschen verändert werden und die frohe Botschaft von Jesus Christus erfahren, durch die Fireschool, durch die Bücher, durch die Online-Botschaften, durch die Tournee, durch die Mission in Angola, durch die Wohnfamilie Destiny. DANKE für alles, was du gibst. Und BITTE tu es weiter! Wir brauchen dich!

Mit Power & Love
Damaris Kofmehl

Schuleinsatz in Bischofszell

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