Hallo ihr Lieben,

Weiß wie Schnee! – Ein paar Gedanken von Damaris Kofmehl

Heute möchte ich dir etwas über meinen Hund „Hero“ im Schnee erzählen – auch wenn es erst mal nicht viel mit meinem Hund oder mit Schnee zu tun hat. Es begann letzte Woche. Da machte sich schleichend so eine innere Unzufriedenheit in mir breit. Kennst du das? Eigentlich hast du keinen Grund, stinkig zu sein, und dennoch bist zu es. Hast irgendwie keinen Bock auf gar nichts, hast komische Gedanken, bist irgendwie asozial. Und wenn dir jemand sein Problem mitteilt, ist es dir eigentlich total egal. Und dann fühlst du dich schlecht, weil du so denkst und fühlst. Und deine negativen Gedanken und Gefühle sind wie eine Spirale nach unten, die dich immer mehr anklagen.

Ah, ich hasste es, wie ich mich fühlte! Und es gab nicht mal einen Grund dafür! Ich fand mich selbst unausstehlich und nervte mich, dass ich so war, wie ich grad war. Ich ertappte mich sogar dabei, wie ich durch facebook scrollte und bei den Videos über die Flüchtlinge auf dem Meer einfach weiterscrollte, und es juckte mich überhaupt nicht! Ihre lebensbedrohliche Lage ließ mich völlig kalt! Das einzige, was ich flüchtig dachte, war, dass ich ja auch nichts dran ändern kann. Und während ich weiterscrollte und mir ein süßes Katzenvideo ansah, hielt ich plötzlich inne und dachte: Mensch, Damaris! Was ist eigentlich los mit dir? Du kannst doch nicht so abgestumpft sein gegenüber dem Elend anderer. Ausgerechnet du! Hallo?! Nicht mal ein Gebet sind dir diese Menschen wert? Ich schämte mich für mich selbst und fühlte mich gleichzeitig noch miserabler. „Herr“, betete ich. „Ich will das nicht! Ich will nicht, dass mein Herz gleichgültig und leidenschaftslos wird. Das will ich nicht! Bitte hilf mir!“

Tagelang wälzte ich mich mit dieser inneren Kälte, Verdrossenheit und diesen Selbstvorwürfen herum, bis mich Gott gestern Nacht plötzlich aufweckte und mich an einen Bibelvers erinnerte:

1.Johannes 3,20 Selbst wenn unser Herz uns verurteilt, Gott ist grösser als unser Herz, und er weiß alles.

Oh Mann, was für ein Vers! Was für eine Wohltat! Was für eine unglaubliche Güte, die Gott für uns hat. Selbst wenn wir uns anklagen, Gott ist grösser als unsere eigene Anklage! Er ist barmherziger mit uns als wir mit uns selbst! Das hat mir so viel Trost gegeben. Und dann hat Gott mich gleich noch an einen weiteren Vers erinnert:

 Jesaja 1,18  Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden.

Schneeweiß! Ich musste gleich an meinen kleinen weißen Hund Hero denken. Als wir gestern spazieren gingen, ist er mitten in den Neuschnee gesprungen, und man hat nichts mehr von ihm gesehen außer seine kleinen schwarzen Knopfaugen und das kleine schwarze Näschen. Und danach war er ein richtiger Schneehund. Ich brachte den Schnee gar nicht mehr aus seinem langen Fell raus! Und genau dieses Bild hat mir Gott mitten in der Nacht geschenkt. Ich war hin und weg! Egal, was wir mit uns herumschleppen, durch seine Vergebung versinken wir geradezu im weißen Schnee. Wir werden schneeweiß. Komplett rein. Und dann wurde mir klar: Ich muss gar nichts tun, um mich aus meiner Selbstanklage und meinen Schuldgefühlen rauszuschaufeln. Ich darf mich einfach in den tiefen weißen Pulverschnee seiner Gnade fallen lassen, und er macht mich rein wie Schnee. Wow! Ist das nicht unglaublich? Und wie mir Gott diese Bilder schenkte, spürte ich, wie die Kälte aus meinem Herzen wich und wieder Wärme und Leidenschaft für andere in mich hineinströmte. Ah, tat das gut! Ich bin ihm so dankbar dafür!

Ich wünsche dir, dass dieses Bild vom weißen Schnee an dir haften bleibt. Denk daran, wann immer du Schnee siehst: Egal, wie sehr dein Herz dich anklagt: Gott ist grösser als dein Herz, er ist gnädiger mit dir als du mit dir selbst, denn Jesu Blut hat dich reingewaschen. Du bist weiß wie Schnee. Mit diesem herrlichen Bild wünsche ich dir einen wunderschönen Tag!

30 Tage der Veränderung & Online-Inputs
Den ganzen Januar hindurch hab ich ja wieder Demetris Serie „30 Tage der Veränderung“ ins Netz gestellt. Diese Serie hat schon so viel bewirkt, ein geniales Werkzeug, das man sich übrigens immer online anschauen kann auf: www.openarms.ch/30days. Eine wirklich schöne Rückmeldung hab ich von Martina erhalten:
Hallo Damaris, vielen Dank für 30 Tage Veränderung, mir hat es geholfen. Meine Zwangsgedanken sind so gut wie weg. Ich weiß, es wird zwar noch ein Kampf sein, doch durch die Videos bekomme ich Ermutigung. Jesus ist Sieger!

Gestern habe ich einen neuen Input von Demetri online gestellt, und kurz danach schrieb jemand: Danke, für dieses Video!!! Heute morgen habe ich genau das gebraucht!

Ist das nicht grossartig? Darin sehe ich so wunderbar Gottes Führung. Ich hab ja keine Ahnung, wer genau wann welchen Input braucht, aber Gott weiß es! Und irgendwie führt er mich so, dass ich immer genau zum richtigen Zeitpunkt das richtige Video online stelle. Denn ER weiß, wer eben diese Botschaft eben zu diesem Zeitpunkt hören muss. Einfach unglaublich! Und total ermutigend für mich. Eine andere ermutigende Rückmeldung traf gestern ein von Daniela:
… Im übrigen haben die Videos bei mir wieder ganz viel bewirkt. Genau zum richtigen Zeitpunkt hab ich eins von Demetri gesehen, in welchem es darum ging, wenn Gott still ist. Vor kurzem hatte ich noch recht grosse Zweifel. Und nun bin ich einfach glücklich und kann mich am Herrn freuen, obwohl er sich grad sehr zurückhält.

Drei Camps zum Vormerken:
In diesem Jahr ist einiges geplant, unter anderem drei Camps! Und falls du an einem oder mehreren teilnehmen möchtest, hier die Daten:

Fireschool über Ostern: 18.-22. April in Disentis, Alle Infos dazu findest du auf: www.openarms.ch/fireschool

Angola-Missionstrip: 13.-21. Juli,
Einsatz bei den Straßenkindern in Luanda, Teilnehmerzahl auf 8 begrenzt, Mindestalter: 18! Ein Einsatz, der dein Leben für immer verändern wird! Alle Infos dazu findest du auf: www.openarms.ch/angolaeinsatz

Fireweekend im Sommer: 16.-18. August in Bärau i.E., Teilnehmerzahl begrenzt auf 24! Alle Infos dazu findest du auf: www.openarms.ch/fire-weekend

Heartbeat-News
Mica berichtet:
Home is where the heart is. Diese Aussage kennt ihr bestimmt. Mich hat das schon immer angesprochen, tatsächlich stehen diese Zeilen sogar auf der Fussmatte meiner Wohnung. Kürzlich musste ich wieder an diese Aussage denken, die auch auf unsere Jugendgruppe Heartbeat zutrifft.
Nach Demetri’s Tod war eine unserer Herausforderungen, dass wir einfach keine Räume hatten, in denen wir uns regelmässig treffen konnten. Es war organisatorisch sehr aufwendig und teils auch ziemlich frustrierend. Vor einigen Monaten bekam ich von Gott überraschend den Impuls, ich solle mich in Rüti beginnen zu vernetzen. Ehrlich gesagt war das jetzt nicht das, was ich unbedingt machen wollte. Trotzdem versuchte ich es, besuchte da und dort Veranstaltungen und meldete unsere Jugendgruppe für einen Event an, an dem sich verschiedene Gemeinden treffen, um auf die Strasse zu gehen und Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen. Dieser Anlass und ein Gespräch mit einem Mann dort war für uns ein wichtiger Schlüsselmoment.

Ich erzählte von unserer Situation, eher nebenbei und ohne tieferen Hintergrund, als dieser Mann zu mir sagte, er wolle für mich abklären, ob wir uns nicht bei ihnen in der Gemeinde treffen können. Sie hätten sehr grosse Jugendräume. Nach einigen Wochen, als ich sein Angebot schon fast vergessen hatte, bekam ich eine Nachricht von ihm, er habe alles abgeklärt es wurde bewilligt und wir dürfen uns künftig (sicher mal bis im Herbst) jede Woche dort treffen!

Wow, wir sind so dankbar und glücklich. Die Räume sind einfach perfekt für uns, wir konnten bereits wieder eine Movienight veranstalten (was sehr lange nicht mehr möglich war) und freuen uns, die Räume auch weiterhin in vollen Zügen gebrauchen und geniessen zu können! Wir fühlen uns dort zu Hause und ich bin stolz auf unsere Heartbeatler, die einfach unkompliziert von Ort zu Ort mitziehen, weil’s einfach nur Priorität hat, dass wir zusammen sein können. – Home is where the heart ist.

Offensichtlich behielt Gott Recht. Das Vernetzen in Rüti brachte uns als Gruppe grossen Segen und mir als Leitung die Erkenntnis, mich auf Gottes Willen und sein Reden zu verlassen, auch wenn mir nicht immer danach ist! Es lohnt sich!

Wenn du mehr über unsere Jugendarbeit „Heartbeat“ erfahren möchtest oder dich über Bibelverse und tägliche Ermutigungen freuen würdest, dann wäre es toll, du würdest unserer neuen Facebookseite «Jugendarbeit Heartbeat» ein Like geben oder uns auf Instagram folgen unter: «heartbeat_youthgroupe».

Wohnprojekt Destiny – es nimmt Gestalt an
Was wäre, wenn es einen Ort gäbe, wo junge Menschen nicht nur professionelle soziale Begleitung in ihrer Alltagsbewältigung erhalten, Hilfe in Krisensituationen und Unterstützung in Glaubensfragen, sondern wo sie auch ein Zuhause fänden?
Während Micas Ausbildung zur eidgenössisch diplomierten Sozialbegleiterin ist ihr diese Idee nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Und so ist die Idee einer Wohnfamilie, der „Wohnfamilie Destiny“ entstanden. Wir möchten jungen Menschen in ihrem Prozess der Selbstfindung helfen und ihnen gleichzeitig eine WG-ähnliche Familie bieten, wo sie sich wohl fühlen und miteinander und mit kompetenter Betreuung einer Sozialbegleiterin in die Selbständigkeit hineinwachsen können.
Was als Idee begann, wird nun endlich konkret! Mica hat sich voll ins Zeug gelegt, die ersten Spender gefunden, und nun, am 1. April, ist es soweit: Wir eröffnen unser erstes, kleines Wohnprojekt!
Mica ist hin und weg und schreibt: Ich freue mich unglaublich! Wir haben uns entschieden, erstmals klein zu starten und haben eine 3- Zimmer Wohnung gemietet, die Platz für zwei Bewohner bietet. Mein Glaube und meine Visionen sind jedoch riesig. Ich glaube, dass Gott aus diesem kleinen Samen den wir jetzt pflanzen, ein ganz grosses Projekt mit starken Wurzeln wachsen lässt! Gott segnet uns in diesem Wohnprojekt mit einem wunderbaren Vermieter, der uns und der WG total offen und interessiert gegenüber steht, was absolut nicht selbstverständlich ist.
Natürlich braucht so ein Projekt auch Finanzen, was für mich immer ein sehr unangenehmes Thema ist. Tatsächlich braucht es, ganz besonders am Anfang, noch viele Unterstützer und Menschen, die bereit sind, unser kleines Projekt finanziell mitzutragen. Menschen, die unsere Vision und unser Herz teilen und uns monatlich mit einer kleinen Spende ganz gezielt für dieses Projekt segnen möchten. Natürlich informieren wir alle Spender gerne in regelmässigen Abständen über die Entwicklung der WG, was wir erreichen und wo unsere Herausforderungen und Gebetsanliegen sind. Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn du Teil dieses ganzen Wohnprojektes wärst! Weitere Infos zu der Vision der WG senden wir dir gerne per Email zu. Bei Fragen, darfst du uns natürlich jederzeit kontaktieren! Vielen herzlichen Dank! – Mica.

Wir brauchen dich
Ja, um Spenden zu bitten, das liegt auch mir nicht so im Blut. Aber ich tue es trotzdem, denn ich sehe den Segen, der durch unsere Dienste fliesst. Ich sehe die Menschen, die durch unsere Online-Inputs, True-Life-Stories, die Camps, Heartbeat oder unsere Tournee ermutigt und verändert werden. Und das alles geht hinter den Kulissen tatsächlich nur mit Gebet und Finanzen. Wenn du durch einen unserer Dienste gesegnet wurdest oder jemanden kennst, der gesegnet wurde, dann segne uns doch zurück mit einer einmaligen oder – was auch ganz ganz toll wäre – mit einer regelmässigen Spende. Selbst wenn es nur 10 SFr / Euro sind im Monat, es bewirkt Gewaltiges.

Mit deiner Spende hilfst du, Leben zu verändern, und zwar für immer, in Angola, Brasilien, weltweit, aber auch direkt vor deiner Haustür! Halte kurz inne beim Lesen und bitte Gott, er solle dir einen konkreten Spendenbetrag für Open Arms aufs Herz legen. Ja, gerade jetzt, wo du das liest. Lass ihn dein Herz bewegen, damit dein Beitrag noch viel mehr bewegt! Ich danke dir ganz herzlich dafür!
Und ich würde mich riesig freuen, dich in einem unserer Camps zu sehen oder sonst irgendwo. Und nicht vergessen: Du bist weiß wie Schnee!

Mit Power & Love
Damaris Kofmehl

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