Angola Newsletter – Mai 2018

Es lässt sich kaum in Worte fassen, was ich und mein Team bei unserem einwöchigen Einsatz in Angola alles erlebt haben. Der Newsletter ist daher etwas länger geworden als gewöhnlich. Aber ich denke, beim Lesen wirst du verstehen, warum ich mich unmöglich kurz fassen konnte.

Ein Angolaner namens Bila

Vor achtzehn Jahren, im Jahr 2000, als ich bereits seit zwei Jahren in Sao Paulo unter Strassenkindern arbeitete, lernte ich Bila kennen. Er ist Angolaner, wuchs im Kongo auf und floh mit 23 Jahren wegen des Krieges zurück in seine Heimat Angola. Dort jedoch musste er feststellen, dass der Bürgerkrieg noch schlimmer war als im Kongo, und so beschloss er, ein Visum für Brasilien zu beantragen. So kam er nach Sao Paulo, und so lernten wir uns kennen. Ich war so begeistert von seiner Geschichte, dass ich ihn als Mitarbeiter in unserer damaligen Strassenkinderarbeit einstellte. Von nun an waren wir unzertrennliche Freunde. Da wir beide Ausländer waren, nannten uns alle nur noch „die beiden Gringos“. Im Dezember 2002, als ich in Amerika Demetri kennenlernte, war Bila einer der ersten, der davon erfuhr und mich ermutigte, meinem Herzen zu folgen.

Frisch verheiratet kehrte ich mit Demetri zurück nach Sao Paulo, wo wir das Strassenkinderprojekt „Nova Chance“ gründeten. Bila war von Anfang an mit dabei und einer der treusten Freunde und Mitarbeiter, die wir je hatten. 2004 kamen Demetri und ich dann nach Deutschland. Bilas Weg führte ihn – unabhängig von uns – in die Schweiz. Elf Jahre lang hatten wir nur noch sporadisch Kontakt, bis mich Bila kurz vor unserer ersten Fireschool 2015 kontaktierte. Er war ziemlich am Boden zerstört, vieles in seinem Leben war schiefgegangen und er sagte, er wüsste nicht mehr weiter. Ich lud ihn in die Fireschool ein. Und dort geschah ein echtes Wunder. Bila fand neuen Lebensmut und beschloss, nach Angola zurückzukehren und dort ein Projekt für Strassenkinder zu eröffnen. Er fragte mich, wie er das Projekt wohl nennen sollte, und ich sagte ihm: „Bila! Das ist doch keine Frage: Du nennst es Nova Chance!“

Und so kehrte Bila nach fünfzehn Jahren in seine Heimat zurück, wo er seine langjährige Schulfreundin und hochrangige Polizistin Inocente heiratete und mit ihr und seinen beiden Brüdern das Projekt „Nova Chance“ ins Leben rief. Ich versprach Bila, wenn die Zeit reif wäre, dann würde ich ihn besuchen kommen, um seine Arbeit mit eigenen Augen zu sehen. Tja, und genau das hab ich nun zusammen mit einem kleinen Team getan. Und ich bin nach wie vor sprachlos und überwältigt von dem, was ich gesehen habe.

Bei den Strassenkindern in Luanda

Am Samstag Abend erreichten wir (ich, meine Schwester Mirjam, Silvia, Mica, ihr Bruder Mauro und ihr Freund Mici) Luanda. Am Montag besuchten wir die Strassenkinder. Wir waren die allerersten Weissen, die sich dorthin wagten. Überhaupt sagte Bila, kein Mensch würde es wagen, sich den Strassenkindern zu nähern. Sie haben Angst vor ihnen, denn alle haben Waffen und zögern auch nicht, davon Gebrauch zu machen, um Leute zu überfallen. Als Bila seiner Frau und seinen Brüdern vor zwei Jahren sagte, er wolle zu den Strassenkindern gehen, waren alle entsetzt und sagten ihm, wie gefährlich das wäre und er solle ja die Finger davon lassen, wenn ihm sein Leben lieb wäre. Aber Bila sagte: „In Sao Paulo dachten die Leute genauso. Aber wenn man ihnen mit Liebe begegnet, werden sie zu Freunden. Das wird hier in Luanda nicht anders sein.“ Und genauso war es dann auch. Nachdem er ihr Vertrauen gewonnen hatte, nahm er seine Frau mit. Sie hatte wahnsinnig Angst, und das, obwohl sie Polizistin ist! Doch schliesslich überwand sie ihre Angst und schloss die Kinder in ihr Herz. Genauso erging es Bilas Brüdern und später allen andern Mitarbeitern seines Teams. Heute sind alle wie eine grosse Familie.

Wir erreichten den ersten Ort, wo sich viele Kinder und Jugendliche aufhalten. Von überall kamen sie herbei, als wir aus dem Auto stiegen. Alle begrüssten uns stürmisch, posierten für Fotos, umarmten uns und schüttelten uns die Hände. Sie waren furchtbar schmutzig. Ich spürte ihn förmlich bei jedem Händeschütteln und jeder Umarmung, und er blieb unweigerlich an mir haften. Viele waren am Leim schnüffeln und völlig benebelt davon. Mehrere von den Kleinen hängten sich an jeden von uns Weissen und baten uns mit grossen Augen, ob wir ihre Patentanten und Patenonkel würden. Viele sagten mir, sie hätten Hunger und Durst. Und fast alle sagten, sie würden gerne zur Schule gehen und wir sollten sie mitnehmen in ein Haus, wo sie bleiben können, damit sie von der Strasse wegkommen. Es brach mir das Herz, dass ich ihnen kein solches Haus anbieten konnte und sagen musste, wir hätten leider keines.

Ich fragte sie, wie lange sie schon auf der Strasse wären. „Ein Monat“, war die häufigste Antwort, weil sie schlicht keine Ahnung haben, wie lange sie schon hier sind und auf der Strasse jegliches Zeitgefühl verloren haben. Einige sagten einfach nur: „Sehr lange.“

Die Stimmung war sehr fröhlich. Ein Junge, Americo, begann spontan zu singen, während ein anderer Junge den Takt auf einem kaputten Plastikstuhl dazu schlug. America strahlte geradezu beim Singen und hatte das bezauberndste Lächeln, das man sich nur vorstellen kann. Der Kleinste von allen, der behauptete zwölf Jahre alt zu sein, obwohl er bestimmt kaum acht Jahr alt war, führte uns einen Rap vor und tanzte dazu. Alle standen um ihn herum und feuerten ihn an und klatschten und tanzten mit.

Ein Junge, Jofri, sass auf dem Boden und hatte eine üble Verletzung am Fuss. Er sagte, die Polizei wäre gekommen, als sie schliefen, hätte ihn geschlagen und in ein Auto gezerrt. Zusammen mit dreissig anderen Strassenkindern wurde er irgendwo in die Pampa gefahren, wo die Polizisten sie dann nach vier Stunden Autofahrt rauswarfen. Der Junge humpelte dann mit seinem verletzten Fuss die zweihundert Kilometer zurück nach Luanda. Bila erklärte, dies würde sehr oft geschehen. Das ist die Art und Weise, wie die Polizei das „Problem“ Strassenkinder versucht zu beseitigen. Projekte, die Strassenkindern helfen wollen, gibt es keine. Nova Chance ist tatsächlich das einzige Projekt in Luanda, das sich um die Zukunft dieser Kinder kümmert! Das ist schon krass, wenn man bedenkt, dass Luanda eine 7 Millionenstadt ist! In Sao Paulo gab es viele Projekte, aber hier kein einziges! Es gibt ein paar Kirchen, die die Kinder jeweils sonntags zum Gottesdienst abholen, ihnen etwas zu essen geben und sie dann wieder auf der Strasse abstellen. Bila fragte Jofri, den Jungen mit dem verletzten Fuss, ob ihm je eine dieser Kirchen angeboten hätte, ihm zu helfen, von der Strasse wegzukommen. Der Junge schüttelte den Kopf. „Nein, das hat mir noch nie jemand angeboten. Nur Nova Chance.“

Ein wenig später brachte das Team von Nova Chance Essen für die Kinder vorbei. Alle stellten sich in einer Reihe auf, und unser Schweizer-Team bediente sie, bis alle einen gehäuften Teller mit Reis, Bohnen und Hühnchen hatten.

Es war schon am Eindunkeln, als wir uns verabschiedeten und uns auf den Weg zum zweiten Ort machten, wo ebenfalls viele Strassenkinder leben. Schon beim Aussteigen war uns allen etwas mulmig zumute. Die Stimmung hier war eine völlig andere als am ersten Ort, sehr düster und unheimlich. Ohne das Team von Nova Chance wären wir garantiert niemals hier ausgestiegen. Wir begrüssten den Chef der Strassenkinderbande, ein extrem finsterer Kerl, dem man lieber nicht allein im Dunkeln begegnen sollte. Die Abgase von der Strasse waren extrem stark, so dass man kaum atmen konnte. Die Kinder und Jugendlichen hatten sich ein kleines Feuerchen gemacht. Ein Junge zeigte uns, wo sie schlafen. Es war echt der übelste Schlafplatz, den ich je gesehen habe. Er war hinter einem Mäuerchen direkt an der sechsspurigen Strasse. Der Boden war matschig, die Matratzen kaum noch als solche zu bezeichnen. Da es kürzlich geregnet hatte, war alles nass, und der Junge erklärte, sie hätten sich dann einfach alle auf der trockensten Matratze zusammen­gekuschelt. Später kam auch hier der Bus mit dem warmen Essen vorbei, und alle erhielten ihre vermutlich einzige Mahlzeit an diesem Tag.

Besuch in der Favela

Nebst den Strassenkindern besucht das Team von Nova Chance auch Familien in der Favela, vor allem um der Kinder willen. Ziel ist es zu verhindern, dass die Kinder überhaupt auf der Strasse landen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Die Armut in diesen Armenvierteln ist erschreckend. Wir haben es mit eigenen Augen gesehen und gehört, als wir das Team an einem Nachmittag begleiteten. Auch hier stellte ich fest, dass die Situation im Vergleich zur Situation in Brasilien um einiges schlimmer und härter ist. Viele dieser Familien wissen am Morgen noch nicht, ob sie am Abend überhaupt etwas essen werden. Wir haben jeder Familie Reis, Öl und Spaghetti mitgebracht, was sie unglaublich schätzten. Zumindest an diesem Tag würden sie nicht hungrig zu Bett gehen und Essen für sich und ihre Kinder haben.

Die Häuser waren winzig, die Gassen stinkten vom Abwasser, das in einer Rinne in der Mitte hindurchfliesst. Familien mit acht bis zehn Kindern wohnen in einem einzigen Zimmer. Die wenigsten der Kinder gehen zur Schule. Der langanhaltende Bürgerkrieg, der erst 2002 zu Ende war, führte zur Zerstörung vieler Schulen und zum Tode oder zur Flucht zahlreicher Lehrer. Es hat also zuwenig Schulen, zuwenig Lehrer, die Eltern können sich das Schulgeld nicht leisten und die Kinder bräuchten Personalausweise, die sie ebenfalls nicht haben. Nova Chance hat versucht, für einige der Kinder Dokumente zu besorgen und das Schulgeld aufzutreiben. Doch als sie dann die Kinder zur Schule bringen wollten, hiess es, es hätte keinen Platz mehr. Es ist zum Verzweifeln. Was wird aus all diesen Kindern? Sie haben keine Zukunft, können keine Ausbildung machen und werden entweder im Drogenhandel, der Kriminalität oder auf der Strasse landen. Und das in nicht allzu ferner Zukunft…

Auch hier, als Bila in den Familien fragte, ob sie je von irgendeiner lokalen Kirche besucht worden wären, verneinten sie. Wieder ist Nova Chance das allereinzigste Projekt, das versucht, diesen Menschen irgendwie zu helfen. Ist das zu fassen?

Besuch im Gefängnis

An einem Morgen durften wir Bila und sein Team mit ins Gefängnis begleiten. „Wo ist es schlimmer?“, fragte Mica Bila auf der Hinfahrt. „Auf der Strasse oder im Gefängnis?“ „Im Gefängnis“, antwortete Bila. „Das ist die tiefste Stufe, die man erreichen kann.“ Die Gefangenen werden nicht mehr als Menschen gesehen. Viele werden hier drinnen einfach vergessen. Keiner kümmert sich um ihren Fall.

Auch hier im Gefängnis ist Nova Chance das einzige christliche Projekt, das die Gefangenen regelmässig besucht. „Es gibt ein paar Kirchen“, erklärte uns Bila. „Aber die kommen meistens sehr unregelmäßig oder nur, wenn sie ein Fernsehteam dabeihaben, um Werbung für sich zu machen. Auf der Strasse ist es genauso. Es geht nie wirklich um die Bedürfnisse der Strassenkinder oder Gefangenen, immer nur darum, wie man daraus für sich selbst Profit schlagen kann. Danach ist die Not ganz schnell wieder vergessen.“

Ich hatte das Privileg, vor 140 Gefangenen zu predigen. Ich spürte ihren geistigen Hunger so sehr, sie sind mir regelrecht an den Lippen gehangen. Danach übergab das Team den Gefangenen Toilettenpapier und Besen, welche wir für sie mitgebracht hatten. Denn die Hygieneartikel des Staates versickern auf dem Weg ins Gefängnis in der Korruption und erreichen die Gefangenen nur selten. Sie hielten unser Geschenk wie eine Trophäe in die Höhe und klatschten so begeistert, als hätten wir sie mit Gold überschüttet. Dabei waren es bloss ein paar Rollen Toilettenpapier und ein paar Besen…

Ein paar Worte zu Angola

Ich muss gestehen, ich hab mich vorher nie gross mit Angola auseinandergesetzt. Ich wusste einfach, dass es ein Land irgendwo in Afrika ist und dass man dort portugiesisch redet. Doch hier ein paar Informationen über Angola (nachzulesen auf wikipedia), die helfen zu verstehen, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Angola grenzt im Süden an Namibia, im Norden und Osten an den Kongo und Sambia und im Westen an den Atlantik. Hauptstadt ist Luanda. Angola erlangte 1975 die Unabhängigkeit von Portugal. 27 Jahre lang herrschte ein blutiger Bürgerkrieg, der erst im Jahr 2002 beendet wurde.

Angola besitzt reiche Erdöl-Vorkommen sowie Diamanten und Mineralien. Die Bodenschätze machen das Land zu einem der reichsten Länder Afrikas. Allerdings kommen die Einkünfte aus den Rohstoffvorkommen nicht bei dem Großteil der Bevölkerung an, sondern bei korrupten Nutznießern, den politisch und ökonomisch Herrschenden des Landes. Angola gilt als eines der korruptesten Länder Afrikas. Ein großer Teil der Bürger ist arbeitslos und etwa die Hälfte leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Ernährungs- und Gesundheitssituation der angolanischen Bevölkerung ist – aus europäischer Perspektive – größtenteils katastrophal. Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren ist die zweithöchste der Welt, statistisch stirbt alle drei Minuten ein Kind in Angola. In Angola gehen weniger als zwei Drittel der Kinder im schulpflichtigen Alter zur Schule. In den Grundschulen wiederholen 54 % der Kinder eine oder mehrere Klassen. Wenn die Kinder die fünfte Klasse erreichen, gehen nur noch 6 % der Kinder ihrer Altersgruppe in die Schule.  In den Städten, in denen sich inzwischen mehr als 50 % der Angolaner zusammenballen, ist die Mehrheit der Familien auf Überlebensstrategien angewiesen. Dort wird auch die soziale Ungleichheit am deutlichsten greifbar, insbesondere in Luanda.

Dies nur ein paar wenige Fakten, die das Ausmaß der katastrophalen Verhältnisse in Angola deutlich machen.

Ein Haus für die Strassenkinder

An einem Abend unterhielt ich mich lange mit Bila über die Situation des Landes, die herzzerreißende Not der Menschen, die Korruption, die einem die Sprache verschlägt und vor allem darüber, wie wir den Kindern auf der Strasse und in der Favela besser helfen könnten. „Ich würde gerne ein Haus für Strassenkinder eröffnen“, sagte er. „Ein Haus, wo wir einzelne Kinder von der Strasse holen und ihnen ein Zuhause geben können.“ „Hast du dich schon nach einem Haus umgesehen?“ „Ja“, sagte er. „Es gibt da eines, das dafür geeignet wäre.“ „Können wir es uns diese Woche mal ansehen?“, fragte ich zurück. „Wir von Open Arms würden dafür aufkommen. Darauf gebe ich dir mein Wort!“

Zwei Tage später sahen wir uns das Haus an. Es liegt direkt am Eingang zur Favela, in der Nova Chance tätig ist. Und es ist schlicht und einfach perfekt: ein großer überdachter Vorplatz, wo man für die Kinder Spiel- oder Bastelnachmittage organisieren könnte, vielleicht in Zukunft sogar etwas Schulunterricht, dann eine grosse Küche, ein Wohnzimmer und vier Schlafzimmer, in denen man Strassenkinder unterbringen kann. Bila verhandelte mit dem Besitzer den Preis und handelte ihn von absurden 5000 Dollar Monatsmiete auf 100 Dollar runter! Als er per Telefon die feste Zusage erhielt, dass wir das Haus ab Juni mieten können, jubelten wir alle vor Begeisterung und überlegten uns bereits, welche Strassenkinder als Kandidaten für das Haus in Frage kämen.

Vieles muss noch geklärt werden, aber Bilas Team steht bereits in den Startlöchern, um die neue Herausforderung in Angriff zu nehmen. Und wir von Open Arms stehen mit ihnen, sowohl im Gebet wie finanziell und fühlen uns geehrt, dass wir ein so wundervolles Projekt unterstützen dürfen, Nova Chance, unser neues Partnerprojekt in Angola!

Jetzt bist du gefragt

Es ist unglaublich: Was Demetri und ich vor sechzehn Jahren in Sao Paulo, Brasilien begonnen haben, hat Bila eins zu eins übernommen und in seiner Heimat Angola in die Tat umgesetzt. Das Projekt ist wirklich ein Spiegelbild unserer damaligen Strassenkinderarbeit in Sao Paulo. Und es trägt sogar denselben Namen! Nova Chance – New Chance! Wer mich kennt, weiß, wie sehr mein Herz für die Strassenkinder brennt. Es war nicht leicht für mich, als wir damals die Arbeit in Sao Paulo aus diversen Gründen schließen mussten. Und jetzt auf einmal ist sie wieder da! Einfach in einem anderen Land!

Die vergangenen zwei Jahre haben Bila und seine Brüder alles aus eigener Tasche bezahlt. Ich hab immer gewusst, dass wir von Open Arms uns eines Tages in diese Arbeit investieren wollen. Und ich glaube, die Zeit dafür ist nun gekommen. Und du hast die einmalige Chance, ein Teil davon zu sein, wenn wir per sofort beginnen, Nova Chance Angola finanziell zu unterstützen!

Wenn du Open Arms bereits finanziell unterstützt, dann tu dies bitte weiter! Und ein Teil deiner Spende wird von nun an noch mehr Leuten zum Segen werden, nämlich den Strassenkindern in Angola! Wenn du noch nie etwas gespendet hast oder denkst, du hättest viel zu wenig zu geben, dann möchte ich dir Mut machen: Jeder Franken, jeder Euro, den du spendest, ist mehr, als du ermessen kannst! Die Not ist so gross. Und manchmal scheint es, als wäre unsere Hilfe nur ein Tropfen auf einem heissen Stein. Aber ich sage dir: Jedes Leben, das verändert wird, jede verzweifelte Person, die durch eine unserer Onlinebotschaften, durch die Bücher, die Events, die Fireschool, unsere Heartbeat Jugendgruppe oder unsere Chats berührt wird und neue Hoffnung schöpft, jedes einzelne Strassenkind in Angola, das wir durch deine Spende erreichen können, ist unseren Einsatz wert.

Wenn dieser Newsletter oder einer unserer zahlreichen Dienste, die wir bereits anbieten, dich irgendwie bewegt hat oder du jemanden kennst, der durch unsere Arbeit gesegnet wurde, dann überleg dir doch, was du uns geben könntest. Jede Spende ist Willkommen. Und gerade jetzt mit diesem neuen Strassenkinderheim brauchen wir dich mehr denn je! Gib grosszügig, gib mit dankbarem Herzen. Hilf uns mit, damit wir gemeinsam die Welt verändern können.

Natürlich sind wir auch dankbar für ganz konkrete Spenden für Angola, und ganz konkrete Spenden für den Start und Aufbau des Strassenkinderheimes. Wir werden Geld für Betten brauchen, Geld für die Einrichtung, für die Kinder selbst, das Essen, die Betreuung. Es steht vieles an. Aber ich habe keinerlei Zweifel daran, dass wir das gemeinsam hinkriegen! Denn ich glaube von ganzem Herzen, dass Gott durch diesen Newsletter dein Herz genauso berührt hat wie meines, als ich Nova Chance in Angola besuchte und die Not mit eigenen Augen sah. DANKE für jedes Gebet, DANKE für jede Spende. DANKE, dass du mit uns stehst, so wie wir mit denen stehen, die es so dringend nötig haben. Und natürlich werden wir dich auf dem Laufenden halten, wie es in Angola weitergeht!

Mit Power & Love

Damaris Kofmehl & Open Arms Team

 

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